Spätestens seit ich vor vielen Jahren in einem Training gehört habe, dass wir erst nach 712 Kontakten mit einer Marke kaufen, weiß ich, dass es ohne Aufmerksamkeit nicht geht. 

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Toll fand ich das damals nicht. Natürlich nicht.

  1. suchte meine innere Revolutionsführerin sofort nach Beweisen, die genau das widerlegen erfolglos, denn die 2 %, die nach dem Erstkontakt kaufen, muss man erstmal finden und 
  2. habe ich schnell festgestellt, dass ich in meinen Kaufentscheidungen genau so ticke.

Du hörst das gerade zum ersten Mal? Sorry, dass ich Dir den Tag versaue, aber wenn ich schon Spielverderberin bin, will ich Dir auch zeigen, was Du tun kannst:

Aufmerksamkeit kriegen wir nun mal nur, wenn wir sichtbar sind und kommunizieren.

Ja, das ist ein Aufwand. Aber damit der nicht zur ultimativen Zeitvernichtung wird und Du in der Überforderung nicht doch beschließt, Dich den Hoffnungsmarketern anzuschließen, musst Du drei Dinge beachten:

1. Wo Du Dich zeigst

Wenn Du im AndersFaktor® Zielgruppe Deine Hausaufgaben gemacht hast, weißt Du ganz genau, wo das ist. Nämlich da, wo Deine Zielgruppe ist. Je nachdem, wie präzise Du gearbeitet hast, stehen entweder schon ganz klare Orte auf Deiner Liste oder eben Facebook, Linkedin, Instagram oder andere Kanäle, auf denen Du Deine Zielgruppe vermutest.

Vermutungen sind Zeitverschwendung, also wähle den Ort, an dem Deine Zielgruppe sich wirklich aufhält und an dem Du selbst gerne bist. Es wird eine Zeit nach der Coronakrise geben, in der wir uns wieder unters Volk mischen dürfen.

Bei einem Netzwerk reicht es aber nicht, Dich dort hin und wieder zu zeigen, sondern Du musst immer präsent sein. Bis irgendwann der Moment da ist und jemand in einer Unterhaltung sagt: Ah das ist das Fachgebiet von …(füge hier deinen Namen ein) – steht gleich da drüben!

Also: Wähle den richtigen Ort. Auch wenn das derzeit ein Ort irgendwo im www ist, das macht keinen Unterschied. Zeig Dich solange, bis man Dich kennt und weiß, wie Du Menschen hilfst.

 

2. Wie Du denkst

Ist die Voraussetzung für Punkt drei. Während sich in der Markenentwicklung und Erarbeitung Deiner Positionierung alles um Dich dreht, ändert sich das, wenn es darum geht, nach außen zu gehen und Aufmerksamkeit zu bekommen. In der Kommunikation/im Marketing geht es nämlich nicht mehr um Dich, sondern nur mehr um Deine Lieblingszielgruppe. Wenn die sich nämlich nicht erkennen kann, ist die beste Lösung nichts wert.

Jedem Menschen geht es nur um sich selbst. Der Grund ist so alt wie die Menschheit selbst, also nehmen wir das einfach mal als Fakt. 

Weil Du und ich da nicht anders sind, musst Du einen Schalter im Kopf bewusst umlegen:

Vom Lösungsdenken und dem Sprechen von Deiner Diagnose (sorry, aber das tun Dienstleisterinnen fast immer) hin zum Problem der Zielgruppe, der Transformation durch Deine Hilfe und erst dann kommt die Lösung und damit das Produktversprechen.Das ist erstmal nicht leicht. Wird aber besser, wenn Du übst und das passiert ja schließlich im Tun.

 

3. Wie Du sprichst

Wie auf jeder Veranstaltung und bei jedem Netzwerktreffen wirst Du irgendwann man gefragt: Na, und was machst denn Du so? Wenn Du Deine Unterhaltung mit der Problembeschreibung beginnst, in der sich Dein Gegenüber wiedererkennen kann, ändert sich die Basis.

Vorausgesetzt Dein Gegenüber ist wirklich Teil der Zielgruppe, wirst Du nicht nur eine Reaktion bemerken. Diese Person wird Dir zustimmen und oft sogar ein Beispiel aus ihrem Leben erzählen wollen und das ist oft der Anfang einer wirklich guten Unterhaltung.

Um diesen Raum zu geben, sind diese Dinge wichtig:

Starte NIE mit Deiner Berufsbezeichnung. Es sei, denn Du willst in Millisekunden schubladisiert werden oder das Gespräch kurz halten.

Was hier vielleicht nach einer manipulativen Methode klingt, hängt nur von Dir und Deiner Haltung ab. Klar kann das in so eine Richtung gehen, aber AndersMacher haben von Natur aus ein sehr hohes Interesse an den Menschen, ihren Problemen und wie sie bei der Lösung helfen können.

Einen Raum zu schaffen, in dem Probleme noch Probleme sein dürfen und nicht weichgespülte Herausforderungen sind, zeigt nicht nur Deine Wertschätzung. Sie steigern das Vertrauen in Dich und Deine Lösung.

Klingt das nicht nach Aufmerksamkeit bekommen nach Deinen Regeln?

Oh doch, denke ich mir dann lächelnd und freue mich über den Fortschritt und dass ich mir erlaube, genau so zu arbeiten.

Du bist anders. Starte jetzt.

Alles Liebe
Cornelia

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Cornelia dal Sasso baut Marken auf

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