Wozu ich alles im Stande bin, wenn ich etwas fertig machen sollte!

Jetzt zum Beispiel sollte ich die Produktseite meiner Website überarbeiten und was tue ich, damit es sich nicht nach Sabotage anfühlt?

Ich prokrastiblogge. Ich kann auch prokrastinewslettere und wenn es ganz schlimm ist, kann ich sogar noch prokrastibranden. Aber nie sehr lange, denn mein Business Buddy kennt meine Schwächen und weiß, mit welchen Mitteln sie mich wieder zur Ordnung rufen kann.

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Nachdem Prokrastibranding einer der Gründe ist, warum Du nicht vorankommst obwohl Du ganz viel tust, ist es Zeit hier mal genauer hinzuschauen, denn das kann ins Auge gehen.

Wie bei allem ist es auch hier wichtig den Sachverhalt zu erkennen und dann die richtigen Maßnahmen zu setzen.

Am gefährlichsten ist Prokrastibranding in der Gründungsphase

Aber auch beim Markenrelaunch – also wenn Du Deinem Unternehmen und Deiner Marke ein neues Fundament gibst. 

Du willst, dass die Außenwirkung stimmt, du willst unbedingt schöne Visitenkarten und eine Website und vielleicht noch diese und jene Drucksorte. Und natürlich soll die Farbe Bedeutung haben und die Schrift natürlich auch und bitte ja keine Serifen und die Form, ja die Form muss selbstverständlich auch stimmen und sie muss Dich absolut authentisch wiedergeben. Oh, und diese gebrandeten Kugelschreiber, oh und die Schlüsselanhänger mit der Taschenlampe brauchst Du auch ganz unbedingt.

Gegen diese Haltung und Ernsthaftigkeit ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, wäre da nicht eine gewisse Reihenfolge, die Du unbedingt einhalten solltest:

  1. Kenne und liebe Dein Thema
  2. Erschaffe ein Produkt
  3. Kenne Deine Zielgruppe bis ins Detail
  4. Gestalte eine erlebnisreiche Kundenreise vom Erstkontakt mit Deiner Marke bis zur Honorarnote und darüber hinaus
  5. Kommuniziere mit allen Mitteln, die Deine Lieblingszielgruppe braucht, um auf Dich aufmerksam zu werden

Viel zu oft höre ich aber:

„Also ich mach Coaching, die Zielgruppe sind alle, die sich meine Stunden leisten können. Ich hab einen schönen Coachingraum, der gut erreichbar ist und die Website soll die Kundschaft dann zu mir führen. Jetzt lass uns bitte über den Firmennamen und die Farben sprechen.“

Erkennst Du auch, was hier passiert?

Daraus entstehen Werbemittel für Dich, aber nicht für Deine Lieblingszielgruppe. Kommunikation ist nicht umsonst der Schlussstein in der Markenbildung: Hier geht es ausschließlich um Deine Kundschaft, und nicht um Dich.

Bevor Du also Deine ProkrastiEnergie in Farbpsychologie oder in die Schriftensuche investierst und sie beginnt Dich neben Zeit auch Geld zu kosten:

Such Dir lieber einen Business Buddy, der Dich daran erinnert, worum es Dir mit Deinem Unternehmen geht und vertiefe Dich in die Schritte 1–4.

Falls Du noch keinen Business Buddy hast, hilft Dir diese Checkliste. Bevor Du nicht alle Punkte beantworten kannst, darfst Du weder eine Agentur beschäftigen noch Dich durch Produktkataloge blättern. Versprochen?

Wenn das nichts hilft, mach es wie ich und prokrastiblogge. Da haben wir nämlich alle was davon. 🙂

In diesem Sinne: Prokrasti… nein. Sei anders und starte jetzt.

Alles Liebe
Cornelia

PS: Wenn Dir der Kunden-O-Ton eben irgendwie bekannt vorgekommen ist und Du so ein ungutes Gefühl im Bauch hast: Keine Sorge, es gibt Heilung und zwar in einer Zusammenarbeit mit mir.

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Cornelia dal Sasso baut Marken auf

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