Während die einen sagen „Vorbereitung ist das halbe Leben“ hab ich immer eher die Einstellung „Lieber mal reflektieren und dann sehen wir weiter“ vertreten. Warum? Weil Du nur dann richtig vorankommst, wenn Du regelmäßig nach hinten schaust. Grundsätzlich bietet sich ja das Jahresende dafür hervorragend an, ich hab heuer mein 7-jähriges Jubiläum als Unternehmerin genutzt um meine Learnings aus den letzten Jahren zusammenzufassen. Die teile ich nur allzu gerne mit Dir, da Du sicher das eine oder andere mitnehmen kannst oder Dir wenigstens einen Fehler ersparst, den ich damals noch nicht hab kommen sehen – oder auch schon und ich wollte wie so oft nur schaun was passiert 😉

Hier meine Learnings:


1. Nach Hilfe suchen und sie auch annehmen. 


Wie Du vielleicht auch, bin ich sehr schnell im Herausfinden was ich brauche. Aber mich dann darum zu kümmern, dass ich diese Hilfe auch kriege – tja, das zählt nicht zu meinen echten Stärken. Mich stresst es schon, eine neue Putzkraft zu briefen. Ernsthaft. Ich kann andere Dinge einfach besser. Aber dank meines BusinessBesties Claudia ist kneifen nicht mehr drin. Egal, welche Gründe ich habe
und wir alle wissen, dass das Ausreden sind wenn sie grinsend „Ja, ja“ sagt, weiß ich, was los ist. Mittlerweile sind Claudia und ich noch genauer, wenn es darum geht, uns neue Dinge anzueignen. Wir fragen uns: Bring es Dich weiter, z. B. Mailchimp zu beherrschen? Wenn die Antwort kein klares Ja ist, suchen wir uns Unterstützung. “Was nicht in Deiner „Zone of Genius“* ist, ist nicht Deine Aufgabe.

2. Eine Mentorin ist Gold wert. 

Ich hab mich von der ersten Minute an um eine Mentorin bemüht, aber niemanden gefunden, der zu mir passt und mir beibringen konnte, wie Unternehmerin-sein eigentlich geht. Bis mich eine liebe Kollegin mit nach Holland nahm und sich alles für mich änderte. Es reicht nämlich nicht, fachlich auf der Höhe zu sein, wenn man es mit dem Mindset einer Angestellten angeht. Mittlerweile bin ich in drei ganz unterschiedlichen internationalen Programmen und ich liiiiebe es!

3. Reservierst Du keine Zeit, wird’s nichts. 

Egal was es ist und was Du vorhast, wenn Du keine Zeit dafür in Deinem Kalender blockierst, wird der Moment der Umsetzung einfach nicht kommen. Und dann hast Du keine Zeit für Sport, Dein Buch, Deinen Vortrag, eine Fortbildung (für die ich spannenderweise immer Zeit finde), Dein neues Produkt oder einfach nur einen Blogbeitrag. Deshalb gilt: Entscheiden, was Du wirklich willst, Zeit schätzen, Kalender aufschlagen und eintragen. Aaaaber: Du schaust bitte nicht, wann Du für den Ziel noch Zeit hast, sondern Du planst alles andere um Dein Ziel herum. Sonst wird’s einfach nichts. Frag mich, woher ich das weiß. 😉 


4. Geld kann man lernen 


Genauso wie man es lernen kann, seine Talente wertzuschätzen und zu verkaufen. Denn es
ist so: Geld arbeitet für Dich und nicht andersrum. Und: Geld macht Spaß! Ob Du es glaubst oder nicht. Lass das ruhig ein wenig sickern, sowas dauert, deshalb ist eine unternehmerische Fortbildung in diese Richtung wichtig. Finde heraus, wie Geld funktioniert und wie Du Dein Mindset ständig weiterentwickelst. Glaub mir, wenn Du nur ein bisschen an der Generation War es nicht anstrengend, hast Du nicht gearbeitetgestreift bist, hast auch Du einen AndersBlock, den wir allesamt nicht gebrauchen können.

Meine Lieblingsmentoren in Sachen Geld und GeldMindset sind Peter König* und Denise Duffield-Thomas*. Ich habe vor drei Jahren intensiv begonnen, hier dazuzulernen und kann Dir nur empfehlen, es mir gleichzutun. Es ändert einfach alles. Von der Anziehung der richtigen Kundschaft bis dahin, zu seinem Wert zu stehen, ihn zu Geld zu machen und völlig anders zu investieren. 

5. Der Quartalsplan oder Damit der Alltag keine Chance hat, brauchst Du ein Regulativ.

Nehmen wir mal an, Du hast keinen BusinessBuddy (und spätestens jetzt sollte klar sein, dass Du so jemanden brauchst), dann bist Du das einzige Regulativ, das es in Deinem Unternehmen gibt. Deine eigene Chefin. Gibt’s keine Verwarnung von Dir, kommt sie vielleicht von der Kundschaft oder gar nicht. Fakt ist aber: So kannst Du Dich nicht weiterentwickeln.

Ich bin kein Fan von Buchhaltung und auch wenn ich den Aufwand schon auf ein echtes Minimum reduziert habe, Spaß macht das nicht. Deshalb mache ich direkt nach dem Päckchen für meine Buchhalterin ein Mitarbeitergespräch mit mir selbst. Ich nehme mir meinen Quartalsplan vor und überprüfe meinen Fortschritt. Ist auch nicht immer spaßig, aber ich setze dadurch deutlich mehr um als ohne. In diesem Quartalscheck geht es um meine Zahlen, deren Entwicklung, die Bewertung meiner Freizeit (hauptsächlich wie viel es ist, ob ich Neues lerne, einfach aus Spaß und ob ich noch weiß, was das ist 😉) und um einen harten Check, was mir an meiner Arbeit wirklich Spaß macht und was gehen muss. 

Viel zu lang wie immer hoffe ich, auch wie immer dass Du durch meine Learnings weniger Umwege machen musst und schneller ins Handeln kommst.

Du bist anders. Mach den Unterschied. Jetzt.

Alles Liebe 
Cornelia

*Affiliate/Werbelink
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