Self-Leadership für erfolgreiche Persönlichkeitsmarken

Self-Leadership für erfolgreiche Persönlichkeitsmarken

“Wofür brennst Du?” Ich werde Nadinas Antwort auf diese Frage nie vergessen. Dabei gab das was sie sagte, gar nicht den Ausschlag, sondern viel mehr, wie sie es sagte. Ihre Haltung veränderte sich schlagartig und ihr ganzes Gesicht begann zu leuchten, als sie mir von ihrer großen Begeisterung für Self-Leadership und den Nutzen für sich und andere erzählte. Sie riss mich automatisch mit und nachdem ihr Thema unerlässlich für starke Persönlichkeiten ist, habe ich sie einfach gebeten, uns in einem Gastbeitrag mehr darüber zu erzählen.

Ab hier im O-Ton von Nadina Gradascevic:

 

Können Sie sich selbst führen?

Ein erfolgreiches und erfülltes Leben beginnt mit Selbstführung. Selbstführung und persönliche Haltung sind die Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg. Selbstführung ist der Ursprung des wahren unternehmerischen Selbst. In jedem von uns steckt ein Leader. Leadership ist keine Methode, Technik oder Kompetenz, die man sich einmalig aneignet. Es ist eine Lebensphilosophie, ein ganzheitlicher dynamischer Entwicklungsprozess, ein lebenslanges Lernen –  über sich und die anderen. Self-leadership ist entscheidend für unsere einzigartige Positionierung, Weiterentwicklung und unser unternehmerisches Wachstum.

Die Vorbildwirkung des (Self-)Leaders, d.h. die Wirkung eine starke Persönlichkeitsmarke, wird primär durch seine/ihre persönliche Haltung geprägt. Dabei geht es vor allem um die Persönlichkeit und die Beziehungen zwischen und zu Menschen. Leadership ist, wer Sie sind und wie Sie Menschen zum Erfolg inspirieren.

Wissen Sie, wie Sie auf Ihre Kunden wirken?

Leben Sie Ihre Einzigartigkeit? Wissen Sie, was Sie ausmacht und was Sie bewegt? Haben Sie ein klares Ziel? Geben Sie eine klare Richtung vor? Self-Leadership ist die Begegnung und Entdeckung der eigenen Person in ihrer Gesamtheit. Authentische Persönlichkeit handelt im Einklang mit sich selbst. Sie überzeugt und begeistert. Nur eine authentische Persönlichkeit kann eine erfolgreiche Persönlichkeitsmarke und ein charismatischer Leader werden.

(Selbst-)Führungsstil ist individuell und einzigartig, wie der Mensch dahinter.

Mit wirksamer Selbstführung gewinnen Sie Souveränität und Klarheit über die eigene (Marken)Identität. Self-Leadership bedeutet, die eigene Komfortzone immer wieder bewusst zu erweitern und den eigenen Weg zu finden, um positive Veränderungen in der Welt zu bewirken. Es ist die Entscheidung, ihr Bestes zu leben und anderen zur Verfügung zu stellen.

Leadership Excellence beginnt mit Self-Leadership. Entdecken Sie den Leader in sich! Seine Sie die Beste Version des Selbst! Seine Sie eine starke Persönlichkeitsmarke!

Meine innere Kraft als Leader fand ich im Spiegelbild des Pferdes. Ich verbinde meine langjährige Berufserfahrung mit der Weisheit der Pferde und gebe meinen Kunden den Raum für die Selbstentfaltung und Weiterentwicklung.

Haben Sie Interesse Ihre innere Kraft sichtbar und dann nutzbar zu machen? Ich zeige Ihnen wie. Exklusiv für die Leser von Cornelias Blog, habe ich ein ganz besonderes Angebot für Sie. Klicken Sie einfach hier: http://www.nadina-gradascevic.com/self-leadership

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Mag. Nadina Gradaščević

Motto: „Persönlichkeiten bewegen die Welt.“

Als Leadership und Business Development Consultant begleitet sie internationale und interkulturelle Leaders, Führungskräfte und Teams auf ihrem Weg zum Erfolg. Gemeinsam erkennen sie Talente, Potenziale und Möglichkeiten, erarbeiten wirksame Strategien, setzen die erworbenen Kompetenzen um und wecken die Freude an der wirksamen (Selbst-)Führung.

Was Jovanotti mit Profilschärfe zu tun hat…

Was Jovanotti mit Profilschärfe zu tun hat…

…und warum die eigene Identität immer Chefinnensache ist.

Ein Rockstar und eine Gründungsgeschichte

Zu wissen wer man ist, was man zu bieten hat und was den Mehrwert der angebotenen Lösungen ausmacht, ist unerlässlich, um selbstbewusst am Markt aufzutreten. Weiß man dann noch, wer genau nach diesen Lösungen sucht, hat man die perfekte Ausgangslage für erfolgreiches Marketing. Man entwickelt ein erstes Gespür dafür, was diese Zielgruppe wirklich braucht, welche Sprache sie spricht und wie man sie erreichen kann. Dann noch erste Tests, indem man potenzielle Kundschaft direkt anspricht und gegebenenfalls nachjustiert und dann kann es losgehen.
Bis hierher klingt das alles vielleicht noch sehr leicht. Ist es aber nicht, und während ich das so schreibe, sehe ich viele meiner Kundinnen wissend lächeln. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität ist alles. Nur kein Spaziergang. Was mir für und mit meiner Kundschaft sehr leicht fällt, ist für mich persönlich manchmal auch noch eine Herausforderung. Ein selbst entwickeltes System ist längst kein Garant für den eigenen Erfolg. Zu groß ist die Versuchung, dem Verstand Recht zu geben, es sich leicht zu machen und sich damit selbst zu sabotieren.
Ich weiß sehr genau, wo meine „Pfützen“ sind. Ich weiß, wie man auch mit Gummistiefeln drum herum geht, statt mitten durch den lohnenswerten Teil, in dem all die Möglichkeiten stecken. Ich weiß das alles und ich hole mir Hilfe von Kolleginnen, die mich nicht die Abkürzung nehmen lassen und den Finger draufhalten, solange bis ich durch bin. Ja, es ist kein Spaziergang. Aber der lohnendste Prozess, den man sich nur vorstellen kann. Deshalb möchte ich Dir heute eine Episode aus meiner Gründungsgeschichte erzählen und Dir damit ein paar Hinweise für Deine eigene Positionierung geben.

Ein Rockstar mit Profilschärfe

Vor fünf Jahren, noch vor meiner Gründung, hatte ich ein ganz spezielles Erlebnis. Ich war in Mailand auf einem Konzert von Jovanotti. Er ist einer meiner Jugendhelden und seit mehr als 25 Jahren nicht mehr aus der italienischen RAP- und Rockgeschichte wegzudenken. Damals war es mit ca 13.000 Fans noch ein relativ kleines, familiäres Konzert. Dennoch hatte er Eros Ramazotti, Vasco Rossi und Michael Franti, allesamt internationale Superstars, zu Gast. Mitten im Konzert stellte er sich ganz an die vorderste Kante der Bühne. Ganz nah ans Publikum und schaute sich im Saal um. Sichtlich bewegt von der Menge, die sich nebenbei bemerkt wirklich wie Familie anfühlte, (das können die Italienerinnen einfach), sagte er:

„Es ist so wichtig zu wissen, wer man ist und wofür man da ist. Ich bin hier, um euch zu unterhalten. Das ist meine Aufgabe und ich liebe sie.“

Booom.

Jovanotti_stage_1
Damals war ich noch mitten in der Entscheidungsfindung. Soll ich mich selbstständig machen? Wenn ja, womit? Was kann ich wirklich gut? Was macht mir wirklich Spaß und was will ich bewirken?

Ich war einfach sprachlos.
Wie kann ein Mensch so genau wissen wofür er da ist? Wie kann er dabei bis in die kleinste Faser glaubwürdig und unerschütterlich sicher sein? Meiner arme Freundin, die ich damals genötigt hatte mit mir das Konzert zu besuchen, ging es genauso. Nur, dass ich den ganzen Nachhauseweg nicht mehr zur Ruhe kann und ihr wahrlich ein Ohr abgekaut habe. Keine Sorge – das Ohr ist noch dran und sie mag mich zum Glück immer noch. Mittlerweile besucht auch sie seine Konzerte wirklich gerne. Er ist ein Poet und mittlerweile ein Sprecher für eine neue Generation kritischer Innovatorinnen. Er füllt ganze Stadien, ist unglaublich erfolgreich und für mich war er ein Schlüssel, mich noch mehr mit den Themen Identität, Positionierung, Marke und deren Schärfung zu befassen. Themen, die für mich so selbstverständlich sind. Heute weiß ich warum.

Ken Robinson hat das mal sehr nett beschrieben:

„Two young fish are swimming down a river and an older fish swims past them in the opposite direction. He says, “Good morning, boys. How’s the water?” They smile at him and swim on. Further up the river, one of the young fish turns to the other and says, „What is water?“

Ich bin in meinem Element. Ich bin da, wo ich gerade sein will, aber ich bin noch lange nicht fertig.

Wie ist das bei Dir? Was ist Dein Wasser? Und schwimmst Du schon drin?

Hast du den Wunsch, etwas zu bewegen und mit Deinen Talenten Erfolg zu haben, gibt es nur eines: Befass Dich damit ehe es jemand anderer für Dich übernimmt und Dich in eine Schublade steckt. Das kommt wirklich oft vor und ist nicht immer vorteilhaft.

Wir Menschen neigen dazu, andere in Schubladen zu packen. In Millisekunden fällen wir ein Urteil auf Basis vieler Erfahrungen und unserer Erziehung. Manchmal wird man nach dem Äußerlichen beurteilt, manchmal nach dem, was im Lebenslauf oder im Online-Profil steht, an der Kleidung, am Verhalten oder an dem was man sagt.

Wenn es um das Produkte, Dienstleistungen und oder auch um einen neuen Job geht, beschäftigen sich Entscheiderinnen nur sehr selten lange genug mit einer Person, um sie mit all ihren Facetten zu verstehen und sie in allen vorhanden Talenten zu erkennen. Deshalb liegt es an Dir zu zeigen, wofür Dein Herz schlägt, was Dir wichtig ist, was Du kannst und was Du damit bewirkst. Das ist Chefsache – Deine Chefsache.

Marke und Profilschärfe betreffen nicht nur Unternehmen. Sie betreffen uns alle, wenn wir vorhaben, erfolgreiches Marketing zu betreiben und zu zeigen, was wir sind, was uns unverwechselbar macht und welche Lösungen wir zu bieten haben. Pack es an.

*Da die Weltherrschaft nach wie vor komplett ungleichmäßig verteilt ist, verwende ich neben der geschlechterneutralen ausschließlich die weibliche Form. Das ist mein Beitrag, bis die Gleichheit aller Menschen nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell gewährleistet ist.